29.09.2025 CosmeticBusiness

Mikroben im Fokus

BASF präsentiert neue Ansätze für bio-basierte Hautpflege

Der BASF-Konzern hat neue Forschungsergebnisse der Care-Chemicals-Sparte zur Entwicklung innovativer und nachhaltiger Kosmetikinhaltsstoffe vorgestellt. So präsentierten die BASF-Forschenden neue Erkenntnisse zur Rolle und Verbreitung der Corynebacteria bei der Hautalterung, da sie vermehrt bei älterer Haut auftreten. Die Ergebnisse belegen, dass die Bakterien, die natürlich auf der Haut vorkommen, ein vielversprechender Ansatz für eine Anti-Aging-Hautpflege sind. Tests mit Spül- und Leave-on-Formulierungen zeigten, dass sie das gesunde Hautmikrobiom schonen, ohne auf feuchtigkeitsbindende, milde oder sensorische Eigenschaften zu verzichten.

Die Kraft des Taurins

Mit den Erkenntnissen rückt BASF einen ganzheitlichen Ansatz bei der mikrobiomfreundlichen Kosmetik stärker in den Fokus. Zudem identifizierte das Team eine Verkapselungslösung, die den Taurin- und TauT-Spiegel erhöhen und neue Wege für die Anti-Aging-Pflege eröffnen kann. Eine gemeinsame Studie mit der Stanford University belegte außerdem, dass biobasierte Polysaccharide in kosmetischen Formulierungen die Hautfeuchtigkeit erhöhen, die Produktstabilität verbessern und das Eindringen von Rückfettungsmitteln in die Haut verbessern.

Mehr Stabilität für Retinol

Ein weiterer Schwerpunkt bei BASF liegt auf der Entwicklung stabilerer Vitamin-A-Produkte. So wurde Retinol mit festen Lipidpartikeln kombiniert und erzielte dadurch eine deutlich höhere Stabilität: Nach vier Monaten waren noch 83 Prozent des Wirkstoffs erhalten – anders als bei herkömmlichen Formulierungen. Zudem konnte eine Steigerung der Kollagen-I-Produktion um 43 Prozent nachgewiesen werden. Die BASF-Sparte Care Chemicals bietet zahlreiche Inhaltsstoffe für die Körperpflege. Mit den Innovationen will der deutsche Konzern seinen Anspruch unterstreichen, leistungsfähige, nachhaltige Inhaltsstoffe für Kosmetikmarken bereitzustellen.

Quelle: BASF

Adobe Stock, koranis
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