What Cosmetics Packaging Can Learn from Textiles About PFAS

Regulation, risk and how to act - without starting from zero

12:10 - 12:30 Uhr Do. 11. Juni

Beschreibung

Per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS) haben sich von einem technischen Nischenthema zu einer der zentralen regulatorischen und reputativen Herausforderungen bei Konsumgütern entwickelt. Für die Kosmetik- und Verpackungsindustrie ist der Druck inzwischen konkret: Das französische Verbot gilt bereits für Kosmetik, die EU-Beschränkung für PFHxA greift ab Oktober 2026, und die Verpackungsverordnung (PPWR) führt ab August 2026 strenge PFAS-Grenzwerte für lebensmittelechte Verpackung ein.

Die Textilindustrie hat diesen Weg bereits zurückgelegt. Als Swiss Textile Testing Institute teilt TESTEX, was PFAS-Management im Textilbereich erfolgreich gemacht hat — Lieferantenmanagement, abgestufte Teststrategien, Zertifizierung und regulatorische Vorbereitung — und überträgt diese Erfahrungen direkt auf Kosmetikverpackungen.

Dieser 15-minütige Vortrag zeichnet die textile Lernkurve von der Greenpeace-Detox-Kampagne 2011 bis zur heutigen gruppenbasierten Regulierung nach, zeigt, wo die Parallelen und die Unterschiede zur Verpackung wirklich liegen, und skizziert einen praxisnahen, risikobasierten Testansatz: Total-Fluorine-Screening, gezielte Analyse für die Compliance und Non-Targeted-Screening, um über die heutigen Stofflisten hinauszublicken. Die Teilnehmenden verstehen am Ende, warum Compliance allein keine vollständige Risikokontrolle ist — und wie man sich vorbereitet, bevor regulatorischer und Marktdruck dringend werden.

Referent

Informationen zum Programm

Veranstaltungsort

GREEN AREA, Halle 2, Stand A01