25.11.2025 CosmeticBusiness

Mehr Kunden, stabile Preise

Drogeriekette dm wächst in Österreich weiter

Die Drogeriemarktkette dm hat im vergangenen Geschäftsjahr ihre Position in Österreich weiter ausgebaut: In rund 380 Märkten, dem Onlineshop sowie mehr als 200 Friseur- und Kosmetikstudios erzielte das Unternehmen knapp 1,4 Milliarden Euro Umsatz – ein Plus von 5,6 Prozent. Rechnerisch kauften täglich mehr als 230.000 Menschen bei dm in Österreich ein, rund 9.000 mehr als im Vorjahr, betont das Unternehmen. Durch seine Eigenmarken, Einspareffekte durch große Einkaufsvolumen sowie Prozessoptimierungen habe dm seine Verkaufspreise deutlich unter der landesweiten Inflation halten können. Weitere Marktanteile hätten insbesondere durch die Eigenmarken gewonnen werden können. Mehr als jedes zweite verkaufte Produkt stamme aus der Markenfamilie, zu der Alverde, Balea, Denkmit und dmBio gehören. Dennoch stünden rund drei Viertel der Regalflächen Markenartikeln zur Verfügung.

Stabil mit Dauerpreiskonzept

Hochwertige Hausmarken, ein Stammkundenprogramm und das Dauerpreiskonzept seien die drei Säulen des Erfolgs, betont Harald Bauer, Vorsitzender der Geschäftsführung von dm Österreich. Die Preise für rund 16.000 Produkte des Sortiments in Österreich seien seit durchschnittlich 23 Monaten nicht erhöht worden. Das Dauerpreiskonzept helfe zudem dabei, Warenströme zu glätten, Partnerschaften zu pflegen sowie Prozesse effizient und ressourcenschonend zu gestalten. Ein neuer, hochautomatisierter Logistikstandort im oberösterreichischen Kronstorf soll zudem Synergien zwischen Österreich, Italien und Slowenien schaffen und gilt als größte Einzelinvestition in der Geschichte der Gruppe.

Ansage gegen „Länderaufschläge“

Länderspezifische Unterschiede bei Preisen, Verpackungsgrößen oder Produktqualität werden durch die internationale Beschaffung und Belieferung der Region transparenter und sollen künftig reduziert werden. „Wir werden unsere Möglichkeiten nutzen, um mit der Industrie ins Gespräch zu gehen, wo länderspezifische Unterschiede nicht erklärbar sind“, kündigte Bauer an. Parallel sollen Omnichannel-Konzepte aus stationärem Warenangebot und digitalen Services inklusive Zustelldiensten weiter ausgebaut werden. So ist auch eine dm-eigene Online-Apotheke in Vorbereitung. Daneben baut dm an seinen Standorten den Einsatz der Photovoltaik aus, erhöht die Recyclingfähigkeit von Verpackungen und strebt bis 2045 Klimaneutralität an. Weiterbildungsprogramme, Lehrlingsinitiativen, attraktive Gehälter für die mehr als 6.800 Beschäftigten sowie soziale Engagements sollen die Mitarbeiterbindung und das Profil als verantwortlicher Arbeitgeber zudem stärken, um weiteres Wachstum zu gewährleisten.

Quelle: dm

dm
Zurück zu allen Meldungen