26.09.2025 CosmeticBusiness

Make up your mind

Kosmetik gibt laut IKW-Umfrage Halt und Ruhe im gereizten Alltag

Immer mehr Menschen in Deutschland spüren im Alltag eine zunehmende Gereiztheit ihrer Umwelt – im Straßenverkehr, an der Supermarktkasse, in der Familie. Laut der Studie „Make-up your Mind – Wie Kosmetik inneren Halt gibt“ des Industrieverbandes Körperpflege- und Waschmittel (IKW) erleben 60 Prozent der Befragten ihre Mitmenschen als angespannter. Besonders betroffen sind Frauen sowie die Altersgruppe der 36- bis 45-Jährigen, die durch Familie und Beruf einer Doppelbelastung ausgesetzt sind. Sie sehnen sich nach Abgrenzung und Rückzug von der Außenwelt etwa durch Radtouren und Spaziergänge, gemeinsame Zeit mit Freunden oder Familie und durch Selbstpflege.

Rituale gegen Stress und Überlastung

Kosmetische Pflegerituale und kosmetische Produkte gehören dabei für viele Befragte zu den wichtigsten Strategien, um dem Dauerstress zu entkommen und sich psychisch gesund zu halten. Ein Drittel aller Befragten – bei Frauen sogar 39 Prozent – setzt Körperpflege bewusst zur Stärkung des mentalen Wohlbefindens ein. 87 Prozent bestätigen, dass Pflegerituale ihre seelische Balance verbessern und ihnen helfen, zu sich selbst zu finden. An erster Stelle steht das Duschen, gefolgt vom Auftragen eines Duftes und dem Eincremen. Frauen nennen deutlich häufiger die Gesichtspflege als zentral, Männer vor allem die Rasur.

Pflegeprodukte für Haut und Seele

Die Studie verdeutlicht, dass Rituale eng an Lieblingsprodukte gebunden sind. Sie leisten dabei weit mehr als reine Hautpflege. Entscheidender sind das spezifische Gefühl auf der Haut, der Duft, die Wirksamkeit, Haptik und Konsistenz, die das seelische Gleichgewicht unterstützen. Mehr als die Hälfte der Befragten würde eine Einschränkung der Kosmetikvielfalt als Verlust von Persönlichkeit empfinden. Damit wird die Körperpflege zu einem alltäglichen Anker, um Stress zu bewältigen und innere Stabilität zu finden. Die Untersuchung basiert auf 36 Tiefeninterviews und einer repräsentativen Onlinebefragung mit 1.000 Personen.

Quelle: IKW

IKW
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