Initiative gegen Produktkopien
Branchenverbände starten Kampagne für Originalprodukte in der Kosmetik
Der VKE-Kosmetikverband und die Fragrance Foundation Deutschland haben Anfang Februar die Brancheninitiative „Ich bin keine Kopie – #undupable“ gestartet. Ziel der Kampagne ist es, gegen die wachsende Verbreitung von Nachahmungen, Imitationen und Lookalikes in der Kosmetik- und Duftbranche vorzugehen. Zugleich soll die Bedeutung von Originalität, geistigem Eigentum und Verbrauchertransparenz hervorgehoben werden. Die Initiative richte sich gleichermaßen an Markenhersteller, Handel, Kreativschaffende sowie Konsumentinnen und Konsumenten, betont die Interessenvertretung für die Hersteller und Distributoren im selektiven Kosmetikmarkt.
Persönliches Statement setzen
Ziel der Kampagne sei es, ein Bewusstsein dafür zu schaffen, was ein Original von einer Nachahmung unterscheidet, und die Bedeutung von geistigem Eigentum, Qualität und Verantwortung hervorzuheben. Zentrales Element der „Ich bin keine Kopie“-Initiative ist ein Beteiligungsformat, das Unternehmen und Einzelpersonen einbezieht. Über einen digitalen Bildgenerator auf der Webseite ichbinkeinekopie.org können Teilnehmende ein persönliches Kampagnenmotiv erstellen und damit öffentlich ein sichtbares Statement für Originalität und gegen Produktkopien setzen. „Originalität ist das Fundament unserer Branche“, betont der Geschäftsführer des VKE-Kosmetikverbands, Andreas Fuhlisch. „Innovation, kreative Leistung und die klare Positionierung gegen plagiierte Angebote sind keine Luxusbegriffe, sondern wirtschaftliche Notwendigkeiten.“
Prominente Unterstützung
Unterstützt wird „Ich bin keine Kopie“ von Persönlichkeiten aus der Kosmetik- und Duftwelt sowie aus Medien und Kreativberufen, darunter Parfümeur Alberto Morillas, Moderatorin Frauke Ludowig, Unternehmerin Lena Gercke und Make-up-Artist Boris Entrup. Konzipiert wurde die Kampagne von der Berliner Kreativagentur sisterMAG Studio. Nach Angaben der Initiatoren investiert die Beauty-Industrie jährlich große Summen in Forschung, Entwicklung und Sicherheitstests, um hohe Qualitäts- und Leistungsstandards zu gewährleisten. Parallel dazu nähmen jedoch Fakes zu, die sich über digitale Plattformen, aber auch über den stationären Handel verbreiten. Diese Produkte könnten Konsumentinnen und Konsumenten verunsichern und die Innovationskraft originaler Marken schwächen. Der VKE-Kosmetikverband mit Sitz in Berlin vertritt mehr als 60 Mitgliedsunternehmen mit 250 teils weltbekannten Marken und einem Jahresumsatz von 2,5 Milliarden Euro.
Quelle: VKE-Kosmetikverband