08.10.2026 CosmeticBusiness

Dufttechnologie auf Wasserbasis

IFF ermöglicht mit Aquascent bis zu 25 Prozent Duftstoffkonzentration

Der US-amerikanische Duftstoffhersteller IFF hat mit Aquascent einen neuen veganen, wasserbasierten Träger für hochwertige Parfums vorgestellt. Die firmeneigene Innovation aus biologisch abbaubaren Materialien soll eine hohe Duftwirkung mit optischer Klarheit verbinden. Aquascent ermöglicht nach Angaben des Unternehmens Duftstoffkonzentrationen von bis zu 25 Prozent. Bei den meisten vergleichbaren wasserbasierten Systemen seien bislang maximal 15 Prozent möglich. Die Technologie komme zudem ohne absichtlich zugesetztes Ethanol, Konservierungsstoffe und Silikone aus.

Klare Lösung

Laut dem Unternehmen für Aromen, Duftstoffe sowie Gesundheit und Biowissenschaften können Duftöle beim Mischen mit Wasser zu Trübungen führen. Aquascent ermögliche dagegen auch bei höheren Duftkonzentrationen transparente Formulierungen und eine lange Duftwirkung. Die Formulierung verfüge zudem über nachgewiesene feuchtigkeitsspendende Eigenschaften für die Haut. Aquascent ist Teil der IFF-Plattform „Science of Performance“ zur Verbesserung von Dufttechnologien. Zudem könne Aquascent als Konzentrat geliefert werden, sodass das erforderliche Wasser erst bei der Produktion der Marken hinzugefügt wird. Damit würden Volumen und Gewicht sowie CO₂-Emissionen beim Transport reduziert.

Transport als Konzentrat

Mit Aquascent wolle IFF wasserbasierte Düfte als vollständiges System für hochwertige Parfums etablieren, das Duftwirkung, optische Klarheit und einen effizienteren Transport miteinander verbindet, sagte Fatimata Dembele-Kuntzmann, Senior Technical Manager bei IFF Scent. Der Markt für wasserbasierte Düfte wachse stetig, da führende Marken neue Produkte einführten und Konsumenten neue Duftformate und Dufterlebnisse annehmen. Laut Webanalysen des Unternehmens stiegen die weltweiten Google-Suchanfragen nach wasserbasierten Parfums im laufenden Jahr um 18 Prozent. Entsprechende TikTok-Inhalte wurden mehr als 15 Millionen Mal aufgerufen.

IFF
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