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24.09.2021 CosmeticBusiness

Schönheitspflege: Deutsche Produkte international gefragt

Der IKW vermeldet stabile Zahlen fürs erste Halbjahr und zeigt sich optimistisch

Der Umsatz mit Produkten der Schönheitspflege im In- und Ausland ist im ersten Halbjahr des Jahres um 1,8 Prozent auf 8,3 Milliarden Euro gestiegen. Das meldete der Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel e. V. (IKW). Das Geschäft mit den Haushaltspflegeprodukten musste hingegen einen Rückgang um rund zwei Prozent auf 3,1 Milliarden Euro hinnehmen. Alles in allem profitierte die Branche insbesondere von einem starken Exportgeschäft. Hier stieg der Umsatz laut Hochrechnung des IKW um um 8,1 Prozent auf 4,5 Milliarden Euro. Treiber der Entwicklung war vor allem eine verstärkte Nachfrage bei Parfums und Hautpflegeprodukten, so der Verband.

Rückgang im deutschen Geschäft

Während im letzten Jahr die Hygienevorgaben den Umsatz der Kosmetik- und Schönheitspflege belebt hatte, zeigten sich die deutschen Verbraucher im ersten Halbjahr 2021 eher zurückhaltend beim Erwerb von Produkten zur persönlichen Hygiene. Der Umsatz belief sich auf 5 Milliarden Euro, was einem Rückgang um 3,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Zu den Umsatzverlierern zählten Haarpflege (minus 4,2 Prozent) und Duschpflege (minus 3 Prozent). Auch die dekorative Kosmetik konnte sich angesichts des noch stark eingeschränkten Alltags im ersten Halbjahr noch nicht auf Vorpandemie-Niveau erholen.

Hygienereiniger brechen ein

Ähnlich verlief auch die Entwicklung bei den Haushaltspflegeprodukten. Wurde im vergangenen Jahr durch Homeoffice-Regelungen sowie Schul- und Kitaschließungen der private Verbrauch in Deutschland angekurbelt, fiel die Nachfrage im Jahr 2021 auf ein mittleres Niveau zurück. Die größten Umsatzeinbußen verzeichneten Hygiene- und Sanitärreiniger (minus 21,6 Prozent), da die Nachfrage bei den Verbrauchern deutlich zurückging.

Für den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres rechnet IKW-Geschäftsführer Thomas Keiser, dass es sich nach und nach in Richtung einer neuen Normalität, teils auch mit veränderten Verbrauchergewohnheiten hin entwickelt.

Quelle, Foto: IKW

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