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28.01.2021 CosmeticBusiness

Hey Google, passt dieses Make-up zu mir?

Das Technologie-Unternehmen ist in das Geschäft mit AR-Services für Kosmetik eingestiegen

Wie die Beratungsagentur Gartner berichtet, hat nun auch Google ein eigenes Kosmetik-Angebot herausgebracht, mit dem User angebotene Make-up-Produkte live via Kamera und Augmented Reality (AR) an sich „ausprobieren“ können. Damit folgt das Unternehmen Anbietern wie Charlotte Tilbury, NYX, L'Oréal, NARS sowie MAC Cosmetics, die bereits eigene „Live-Test“-Features vorgestellt haben. Google setzt dabei nach eigenen Angaben auf die Programmierung von Perfect Group und Modiface. Letztere entwickelten auch den AR-Service für L'Oréal.

Testen und kaufen direkt von zuhause aus

Über die Google-App können Verbraucher Produkte wie Mascara, Lippenstifte oder Lidschatten testen. Bei Gefallen lassen sich die Artikel direkt via Smartphone bestellen. Der Gang zu einem stationären Geschäft wird damit überflüssig. Einer Studie von Gartner zufolge ist dies ein Trend, der mit der wachsenden Bedeutung von Sozialen Medien und Online Shopping begann und im vergangenen Jahr mit der Corona-Pandemie beschleunigt wurde. So soll der Einsatz von AR-Services im Kosmetikbereich im Jahr 2020 um 17 Prozent zugenommen haben.

Kosmetikumsatz könnte mit AR steigen

Mit solchen AR-Angeboten könnten Kosmetikmarken ein weltweit wachsendes Publikum von Anwendern erreichen, die ein bequemes und realistisches Einkaufserlebnis von zuhause aus schätzen, so Gartner weiter. Die Marktanalysten glauben daran, dass damit auch das Engagement der Verbraucher zusätzlich gesteigert werden könnte.

Quelle: Gartner, Foto: Adobe Stock / Prostock-studio

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