1. - 2. Juni 2022 in München CosmeticBusiness
28.01.2022 CosmeticBusiness

Gute Entwicklung mit dekorativer Kosmetik

Cosnova Beauty profitiert von E-Commerce und Auslandsgeschäft

Cosnova Beauty hat im vergangenen Jahr mit 467 Millionen Euro ein Umsatzplus von 15 Prozent erzielt. Entgegen der Marktentwicklung konnte der Hersteller dekorativer Kosmetik damit eigenen Angaben zufolge auch seinen Umsatz von vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie 2019 um fünf Prozent steigern. In Deutschland ist das Unternehmen mit einem Marktanteil von 39,6 Prozent Marktführer nach Volumen im Bereich dekorativer Kosmetik, heißt es weiter.

Wachstumsspitzen in Nahost und Nordafrika

Der Hersteller sieht sein Wachstum vor allem im Ausbau des Online-Geschäfts und einer positiven Entwicklung in den wichtigen Auslandsmärkten begründet. Sein E-Commerce-Geschäft konnte er 2021 laut eigenen Zahlen um mehr als 50 Prozent gegenüber 2020 und um mehr als 130 Prozent gegenüber 2019 steigern.

Besonders in den USA und in China erwies sich die Strategie als erfolgreich, verstärkt auf den Online-Handel und das B2C-Business mit E-Commerce-Partnern zu setzen, so das Unternehmen. Demnach lagen die Wachstumsraten des US-Geschäfts bei über 40 Prozent, in China bei 22 Prozent und in Westeuropa bei 25 Prozent. Spitzenreiter ist die Region Nahost und Nordafrika mit einem Plus von über 50 Prozent.

Umfangreiche digitale Agenda für 2022

Im vergangenen Jahr setzte der Hersteller auch auf die Einführung der Plattform „Connected Beauty“. Mit ihr will Cosnova Handel, Marke und Konsumenten miteinander vernetzen und auf Verbraucherbedürfnisse zugeschnittene digitale Lösungen anbieten. Wie sie sollen auch weitere digitale Angebote im neuen Jahr ausgebaut werden. So will der Kosmetikanbieter seine Social-Media-Präsenz auf Kanälen wie Instagram und TikTok verstärken. Außerdem stehen Social Commerce, Live-Shopping-Events und Augmented-Reality-Tools auf der digitalen Agenda.

In Sachen Nachhaltigkeit konnte das Unternehmen nach eigener Aussage bei der Fertigung eines Großteils der Produkte 2021 auf Mikroplastik verzichten. Darüber hinaus gibt der Hersteller an, 2021 rund 300 Tonnen neuen Kunststoff im Vergleich zum Vorjahr eingespart zu haben. Bis März 2023 soll das komplette Sortiment frei von Mikroplastik sein und bis 2025 sollen für mindestens 50 Prozent der Verpackungen recyceltes Material oder erneuerbare Rohstoffe genutzt werden.

Quelle, Foto: Cosnova

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