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25.01.2021 CosmeticBusiness

KI steuert den Warenbestand von Douglas

Die Software soll auch Marketing und Platzierungen in den Filialen verbessern

Beauty-Handelskette Douglas baut ihre Digitalisierungsstrategie weiter aus. Als nach eigenen Angaben erster Händler steuert das Unternehmen sein gesamtes Lieferketten-Management nun mittels künstlicher Intelligenz (KI). Die Digitalisierung umfasst demnach den Einkauf aller Produkte von allen Lieferanten. Dies soll die Warenverfügbarkeit in Onlineshops und Filialen bei gleichzeitiger Senkung des Lagerbestands um bis zu 20 Prozent verbessern.

Das Programm lernt ständig dazu

Darüber hinaus will Douglas die KI einsetzen, um die Wirksamkeit von Marketingkampagnen zu steigern und individuelle Warenplatzierungen in den Filialen zu optimieren. Auch die Personalplanung für Logistikstandorte und Filialen soll durch den Einsatz von KI erfolgen, heißt es weiter.

Der Händler nutzt für die KI-Steuerung die Software von Relex Solutions. Deren Machine-Learning-Algorithmen soll die Prognosequalität des Programms im Laufe der Zeit immer genauer werden lassen, so Douglas. Schon heute berücksichtigt es Datenstrukturen wie beispielsweise tägliche Wettervorhersagen für jeden einzelnen Filialstandort. So soll der Beauty-Plattform zufolge die komplette Supply Chain mit einem Gesamtsortiment von rund 100.000 Produkten effizienter und agiler werden.

Der Einzelhandel erneuert sich

Unter seinem Motto „Digital First“ integriert Douglas inzwischen Online-Shops, Marketplace und seine mehr als 2.000 Filialen auf einer digital vernetzten, datenbasierten Beauty-Plattform. „Unser Ziel ist es, alle Prozesse im Unternehmen mit digitalen Lösungen noch kundenorientierter zu machen“, sagt CEO Tina Müller. „Das Team von Douglas versteht die Rolle, die intelligente Technologie bei der Erneuerung des Einzelhandels spielt“, ergänzt Dr. Mikko Kärkkäinen, CEO von Relex Solutions.

Quelle, Foto: Douglas

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