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    Das richtige Angebot für heimische Haar-Färber

    26.04.21 | 09:00 Uhr

    Wie sich Colorations-Marken die DIY-Nachfrage auch über die Pandemie hinaus erhalten können

    Ein breites Produktangebot, Präsenz in den sozialen Medien, Personalisierung der Produkte und Kooperationen mit lokalen Salons. Das sind die Maßnahmen, welche die Marktforscher von Mintel DIY-Haarkolorations-Marken für die Nach-Corona-Zeit empfehlen. Damit könnten sich die Hersteller die verstärkte Nachfrage während der Pandemie auch erhalten, wenn die Friseursalons wieder öffnen, so Mintel.

    Prinzipiell stehen die Chancen nicht schlecht, dass sich Verbraucher auch nach Ende der Lockdowns ihre Haare weiterhin selbst färben oder tönen. Laut einer Mintel-Studie geben zwei von fünf US-Verbrauchern an, die DIY-Tönung beizubehalten. Voraussetzung sei, dass Marken Produktlösungen anbieten, mit denen sich unerwünschte Haarfärbungen auch wieder rückgängig machen lassen. Mintel empfiehlt generell, ein breites Produktangebot an Farben und Tönungen in demi-/semi-permanenten und temporären Formaten aufzustellen, um experimentierfreudige Verbraucher anzusprechen.

    Unterstützung durch Beauty-Blogger und KI

    Um damit Zielgruppen direkt zu erreichen, empfehlen die Marktforscher die Zusammenarbeit mit Beauty-Bloggern und Influencern sowie den Aufbau einer Online-Community. Letztere, so Mintel, sind beispielsweise in Hongkong sehr gefragt. Dort gaben mehr als einer von fünf der 18- bis 24-jährigen Verbraucher an, sich vor allem für die Beauty- und Pflegemarken zu interessieren, bei denen sie an einer aktiven Fangemeinschaft teilhaben können.

    Um die Verbraucher, die eigentlich die Behandlung im Friseursalon bevorzugen, von der heimischen Anwendung von Haarcolorationen zu überzeugen, sollten Marken verstärkt auf personalisierte Produkte setzen. Den Marktforschern zufolge könnten mit Hilfe künstlicher Intelligenz (KI) und von Algorithmen individuell abgestimmte Färbemittel hergestellt werden, welche eine wachsende Nachfrage bedienen würden. Denn laut der Mintel-Studie wären beispielsweise in Brasilien drei von fünf Erwachsenen dazu bereit, ihre biometrischen Daten – wie zum Beispiel den Hauttyp – mit Marken zu teilen.

    Unterstützung für lokale Salons

    Schließlich könnten Hersteller den Verbraucherwunsch, ihre lokalen Salons nach Ende der Lockdowns zu fördern, auch mit unterstützen. So sehen die Analysten positive Effekte darin, wenn sich Markenhersteller mit lokalen Salons für Events zusammentun oder für diese Wohltätigkeitsaktionen durchführen.

    Quelle: Mintel, Foto: Adobe Stock / Valua Vitaly

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