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    Umweltneutrale Produkte als Konsumalternative

    13.04.21 | 09:00 Uhr

    Dm will sein Sortiment zukunftsfähiger gestalten und fängt damit bei seinen Eigenmarken an

    Die Drogeriemarktkette dm hat zusammen mit ihrem ersten Nachhaltigkeitsbericht ihre neue „Mission Zukunftsfähigkeit“ vorgestellt. Damit möchte das Unternehmen nach eigenen Angaben eine Vorreiterrolle im Handel für soziale, kulturelle und ökologische Aspekte einnehmen. Ein Pfeiler soll dabei die Entwicklung der eigenen Markenprodukte sein.

    „Pro Climate“ startet mit wissenschaftlichem Ansatz

    Gemäß seiner vorgestellten Nachhaltigkeitsziele plant das Unternehmen, die Produkte seiner Eigenmarken umweltneutraler zu gestalten. Einen ersten Schritt hat dm eigenen Angaben zufolge bei der Produktentwicklung der neuen Reihe „Pro Climate“ gemacht. Diese sind demnach nicht nur klima-, sondern erstmalig auch umweltneutral. Gemeinsam mit der TU Berlin und Herstellpartnern entstanden laut dm Produkte, bei denen die Auswirkungen auf die Umwelt von Beginn an analysiert und reduziert wurden.

    „Anders als bei klimaneutralen Produkten, die ausschließlich CO2-Emissionen ausgleichen, betrachten wir die Auswirkungen in den fünf Umweltkategorien (Klimawandel/CO2, Eutrophierung, Versauerung, Sommersmog, Ozonabbau), die während des gesamten Lebenswegs eines Produkts entstehen“, erklärt Prof. Dr. Matthias Finkbeiner von der TU Berlin den wissenschaftlichen Ansatz. „Die Umweltauswirkungen reduzieren wir durch Optimierungen hinsichtlich der Herstellprozesse, Inhaltsstoffe oder Verpackungen soweit wie möglich.“ Den Anteil nachhaltigerer Produkte im Sortiment will dm generell weiter ausbauen, diese am Regal und im Onlineshop deutlicher kennzeichnen und damit einen bewussteren Konsum fördern.

    Recycling soll fester Bestandteil der Verpackungen werden

    Zudem will das Unternehmen die Nachhaltigkeit der Verpackungen seiner Marken verbessern. So sollen bis 2025 90 Prozent der Non-Food-Kunststoff-Produktverpackungen mindestens 30 Prozent Rezyklat-Anteil enthalten; 90 Prozent der Verpackungen der dm-Markenprodukte sollen bis 2025 recyclingfähig sein; und mindestens 70 Prozent des Verpackungsmaterials der dm-Marken sollen bis 2025 zu einem hochwertigen Recycling-Material verarbeitet werden können, so die Handelskette.

    Quelle, Foto: dm

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