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    Bio-Barriere ohne Mikroplastik-Rückstände

    17.06.21 | 08:00 Uhr

    Ein neues Material ermöglicht auch Verpackungen für wasserbasierte Kosmetika

    Sulapac hat ein neuartiges biobasiertes Barrierematerial entwickelt, mit dem sich auch Kosmetikprodukte auf Wasserbasis verpacken lassen. Laut Hersteller hinterlässt dieses nach dem Abbau kein Mikroplastik. Das Material wurde zum Patent angemeldet.

    Obwohl Emulsionen auf Wasserbasis dem Unternehmen zufolge rund 90 Prozent des Kosmetikmarkts ausmachen, gab es bislang noch keine Verpackungsalternative für wasserbasierte Produkte, deren biologischer Abbau ohne bleibende Mikroplastik-Rückstände erfolgt. Dabei erfüllt die Barriere Anforderungen von Industriestandards. So wurde beispielsweise für die Barriere über zwölf Wochen bei 40 °C laut Hersteller ein Verlust von 1,3 Prozent in einem vierteiligen Sulapac-Tiegel mit Emulsion gemessen. Der akzeptable Gewichtsverlust für Kosmetikverpackungen liegt typischerweise unter 3 Prozent.

    Verschiedene Recyclingverfahren möglich

    Die Umstellung von konventionellen Kunststoffen soll nach Angaben des Unternehmens einfach sein. Das Material kann demnach als Drop-in-Lösung mit den vorhandenen Kunststoffanlagen in Massenproduktion hergestellt werden. Zudem zeichnet es sich durch ein natürliches Aussehen und eine angenehme Haptik aus, so Sulapac.

    Derzeit ist das gängige Recyclingverfahren für Produkte aus Sulapac-Material die industrielle Kompostierung. Mechanisches und chemisches Recycling sind ebenfalls tragfähige Optionen, heißt es weiter. Darüber hinaus arbeitet der Hersteller nach eigenen Angaben an einem Kreislaufsystem. Das Pilotprojekt „Take Back Sulapac“ soll in naher Zukunft starten.

    Quelle, Foto: Sulapac

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