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Märkte/Unternehmen : 12.06.2012
Douglas zeigt sich mit Umsatzentwicklung zufrieden

Die DOUGLAS-Gruppe ist mit der bisherigen Umsatzentwicklung zufrieden und verzeichnet nach Ablauf der ersten sieben Monate des Geschäftsjahres 2011/12 (1. Oktober 2011 bis 30. April 2012) ein Umsatzplus von 2,0 Prozent auf knapp 2,2 Milliarden Euro. Auf vergleichbarer Basis wurden die Umsätze per Ende April um 1,7 Prozent übertroffen.

Im Heimatmarkt Deutschland stiegen die Umsätze per Ende April um 3,6 Prozent (vergleichbar: +3,6 Prozent). Im Ausland hingegen war mit -1,2 Prozent (vergleichbar: -1,9 Prozent) ein Umsatzminus zu verzeichnen.

Dr. Henning Kreke, Vorsitzender des Vorstandes, zu den vorgelegten Zahlen: "Alles in allem sind wir mit der operativen Entwicklung im ersten Halbjahr einigermaßen zufrieden. Insbesondere unsere deutschen Douglas-Parfümerien und unsere Christ-Juweliergeschäfte haben sich gut entwickelt. Hingegen blieben unsere Thalia-Buchhandlungen leider hinter der Vorjahresentwicklung zurück".

Auf Basis der aktuellen Umsatz- und Ergebnisentwicklung wurde die Prognose für das Geschäftsjahr 2011/12 konkretisiert: Der Vorstand erwartet für das laufende Geschäftsjahr nach wie vor eine leichte Umsatzsteigerung auf über 3,4 Milliarden Euro sowie ein EBITDA, das nunmehr am unteren Ende der genannten Bandbreite von 200 bis 250 Millionen Euro liegen wird. Wie schon auf der Hauptversammlung im März 2012 ausgeführt, geht der Vorstand zudem davon aus, dass aufgrund der hohen Restrukturierungsaufwendungen bei Thalia für das Geschäftsjahr 2011/12 voraussichtlich keine Dividende gezahlt wird. Über den abschließenden Dividendenvorschlag für das Geschäftsjahr 2011/2012 werden Aufsichtsrat und Vorstand jedoch erst auf ihrer Sitzung im Dezember 2012 beraten, wenn die endgültigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2011/2012 vorliegen.

Entwicklung im 1. Halbjahr 2011/12 (1. Oktober 2011 bis 31. März 2012)

Im ersten Halbjahr (1. Oktober 2011 – 31. März 2012), das sowohl das wichtige Weihnachts- als auch das in diesem Jahr frühere Ostergeschäft beinhaltet, stieg der Konzernumsatz um 2,3 Prozent auf über 1,9 Milliarden Euro. Bereinigt um die veräußerten Parfümerien in Russland ergab sich ein Anstieg von 3,2 Prozent. Auf vergleichbarer Basis lagen die Umsätze um 2,4 Prozent über Vorjahr.

Die Online-Shops der DOUGLAS-Gruppe trugen mit einem Umsatzplus von 15 Prozent auf gut 130 Millionen Euro zu der positiven Entwicklung bei. Ihr Anteil am Konzernumsatz erreichte im Berichtszeitraum rund 7 Prozent.

"Die gute Entwicklung bei Douglas und Christ in unserem wichtigen Heimatmarkt ist wirklich erfreulich", so Dr. Henning Kreke weiter. In Deutschland wurde ein Umsatzwachstum von insgesamt 4,2 Prozent (vergleichbar: +4,3 Prozent) auf 1,3 Milliarden Euro erzielt. Die Auslandsumsätze gingen zwar aufgrund des Verkaufs der Parfümerien in Russland im Vorjahr und der anhaltenden Konsumschwäche in einigen Märkten um 1,5 Prozent (vergleichbar: -1,3 Prozent) auf knapp 620 Millionen Euro zurück. Bereinigt um Russland ergab sich aber ein Anstieg um 1,4 Prozent.

Entwicklung und Ausblick in den Geschäftsbereichen

Das für die Vertriebslinien der DOUGLAS-Gruppe wichtige Ostergeschäft fiel in diesem Jahr weitgehend in den März, während es im Vorjahr in den April einging. Um einen möglichst vergleichbaren Überblick zu ermöglichen, wird im Folgenden die kumulierte Umsatzentwicklung nach sieben Monaten – also per Ende April – dargestellt.

Die Umsätze der knapp 1.200 Douglas-Parfümerien lagen per Ende April mit 1,2 Milliarden Euro um 2,2 Prozent über Vorjahr. Sehr erfreulich entwickelten sich die Online-Umsätze, die gegenüber dem Vorjahr um 57 Prozent auf rund 65 Millionen Euro stiegen.

Die Parfümerien im Inland steigerten den Umsatz um beachtliche 6,2 Prozent auf 656 Millionen Euro. Im Ausland erzielten die Douglas-Parfümerien einen Umsatz von 555 Millionen Euro. Dies entspricht einem Rückgang von 2,1 Prozent, der im Wesentlichen auf die Veräußerung des russischen Filialnetzes zurückzuführen ist. Positiv entwickelten sich die Umsätze in den Niederlanden, Österreich und dem Baltikum. Unbefriedigend war hingegen die Entwicklung in Portugal, Spanien, Italien und der Schweiz. Im ersten Halbjahr wurden 25 Parfümerien neu eröffnet, davon 21 im Ausland, insbesondere in Polen, Frankreich und Rumänien.

Für die Expansion stehen im laufenden Geschäftsjahr rund 75 Millionen Euro zur Verfügung. Geplant sind insgesamt rund 40 neue Douglas-Parfümerien (insbesondere in Polen und Italien), die Modernisierung des be¬stehenden Filialnetzes sowie der Ausbau der Online-Aktivitäten. Im Rahmen der Sortimentsoptimierung soll der Anteil der Exklusiv- und Eigenmarken am Gesamtumsatz von heute 14 Prozent in den nächsten zwei bis drei Jahren auf etwa 20 Prozent erhöht werden. Ein weiterer strategischer Schwerpunkt ist zudem der zügige internationale Ausbau der Multichannel-Aktivitäten.


 


Quelle: Douglas Holding



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