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    Kao entwickelt neuartige Feinfaser-Technologie

    10.12.18 | 08:00 Uhr

    Das Unternehmen präsentiert eine neue Methode zur Erstellung von Membranen für die Kosmetikindustrie

    Kao, Hersteller für kosmetische Inhaltsstoffe, hat die sogenannte Feinfaser-Technologie vorgestellt. Dabei handelt es sich um eine Möglichkeit zur Kreierung extrem dünner künstlicher Membranen auf der Haut. Diese Entwicklung erschließt neue Möglichkeiten für die Kosmetikindustrie, so Kao.

    Spezielle Polymerlösung sorgt für super dünne Membran

    Die Feinfaser-Technologie ermöglicht die Erstellung von extrem dünnen Membranen auf der Haut, die aus mikroskopisch kleinen Fasern bestehen. Der Film auf der Haut entsteht dabei durch das Besprühen des entsprechenden Areals mit einer speziellen Polymerlösung, die sich in einem Applikator mit Düse befindet. So wird ein extrem einfacher Aufbau von Membranen möglich, die perfekt an die Form und Oberfläche des Körpers angepasst sind.

    Die zugrundeliegende Technik bei dieser Methode ist das sogenannte Elektrospinnen, das sonst bei der Herstellung von nicht-gewebten Textilien verwendet wird.

    Vorteile für die Kosmetikindustrie

    Die erstellten Membranen sind leicht sowie flexibel und lassen sich so problemlos mit der Haut bewegen. Die durch das Besprühen geschaffene Oberfläche ist dabei glatt und ebenmäßig. Damit bietet sich ein idealer Untergrund für Kosmetikprodukte. Make-up lässt sich potentiell leichter auftragen und wirkt ebenmäßiger, da es sich zwischen den einzelnen Fasern gleichmäßig verteilt und dort festgehalten wird.

    Zusätzlich kann entstehender Wasserdampf zwischen den einzelnen Fasern leicht entweichen, wodurch ein natürliches Level an Feuchtigkeit gehalten wird, ohne die Haut zu isolieren. Ein nahtloser Übergang zwischen der Membran und der Haut entsteht, da die einzelnen Schichten aus Polymerfasern an den Rändern dünner werden. So bieten sich zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten der neuen Technologie für kosmetische Produkte oder auch für medizinische Zwecke, so Kao.

    Quelle: Kao, Foto: Andrey Popov – stock.adobe.com

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