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    Prestigekosmetik wächst 2017 gering

    08.05.18 | 09:48 Uhr

    Umsatzplus von 0,5 Prozent, Fachgeschäfte trotz Onlinekonkurrenz bevorzugt für Beautykäufe

    Die VKE-Mitgliedsunternehmen erzielten laut Angaben des Verbands der Vertriebsfirmen Kosmetischer Erzeugnisse e. V. (VKE-Verbandes) im vergangenen Geschäftsjahr einen Gesamtumsatz von 2,087 Milliarden Euro. Mit einem Zuwachs von knapp 0,5 % sei das Ergebnis damit niedriger als prognostiziert. Die Auswertung des Geschäftsjahres 2017 ergab zudem, dass Konsumenten Kosmetikprodukte weiterhin bevorzugt in Fachgeschäften kaufen.

    Plus bei Damendüften und Körperpflege, dekorative Kosmetik rückläufig

    VKE-Angaben zufolge wuchs das Teilsegment Damendüfte 2017 im Vergleich zum Vorjahr um 3,8 %. Auch in der Kategorie Körperpflege konnten die Mitgliedsfirmen ein Plus (2,2 %) verzeichnen. Bei der pflegenden Kosmetik wuchs der Umsatz um 0,4 %. Der Bereich Anti-Aging-Pflege zeigte hingegen Umsatzrückgänge.

    Die Kategorie der dekorativen Kosmetik verzeichnete im abgeschlossenen Geschäftsjahr erstmals einen Rückgang von 3,7 %. Das Segment der Herrendüfte wuchs um 5,1 %, Herrenkosmetik allerdings fiel um 0,7 %.

    Verbraucher wählen Einkaufskanal nach Produkt, Preis und Service

    Dem VKE-Kosmetikverband zufolge werden Gesichtspflege und dekorative Kosmetik bevorzugt im Drogeriemarkt gekauft, Düfte dagegen entweder in der Parfümerie oder online. Gründe für Online-Shopping seien mehr Zeit und Ruhe, keine Öffnungszeiten, ein schnellerer Preisvergleich und vermeintlich günstigere Preise.

    Bei einem Offline-Kauf sind dagegen das Produktetesten, die direkte Verfügbarkeit und die Vermeidung von Versandkosten Motive. In Bezug auf Düfte ist laut VKE zudem Beratung von Bedeutung.

    Ursachen für den Wechsel des Kaufortes sind laut Bericht fehlende Warenverfügbarkeit, eine zu geringe Auswahl, der Preis, schlechter Service, unfreundliches Personal und verspätete Lieferungen.

    Ausblick 2018

    Für das aktuelle Geschäftsjahr rechnen die VKE-Mitgliedsunternehmen mit einer Umsatzsteigerung von 0,5 %, Wachstumsimpulse seien dabei vor allem im Duftsegment zu erwarten, so der Kosmetikverband.

    Hinsichtlich der Entwicklung der Vertriebskanäle, gaben 61 % der Unternehmen E-Commerce als sehr wichtig an. Wie der Kosmetikverband berichtete, vertreiben 65 % bereits Teile ihres Markenportfolios über den unternehmenseigenen Online-Shop. Zusätzlich planen 55 % der Mitgliedsfirmen ihre Marketinginvestments zu erhöhen.

    Quelle: VKE Kosmetikverband, Foto: Fotolia / kasto

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