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    Nachhaltige Produkte und Strategien ausgezeichnet

    13.12.21 | 08:00 Uhr

    Unternehmen aus Kosmetik und Handel konnten mit Transformationspotenzial überzeugen

    Am 3. Dezember ist der 14. Deutsche Nachhaltigkeitspreis verliehen worden. In diesem Jahr standen die Transformationsfelder Klima, Ressourcen, Biodiversität, Gesellschaft und Lieferkette im Fokus des Wettbewerbs. Die Jury legte bei der Auswahl der Sieger ein besonderes Augenmerk auf deren Transformationspotenzial für eine nachhaltige Zukunft in diesen Bereichen. Dabei konnten auch einige Unternehmen im Bereich Kosmetik und Handel überzeugen.

    Biodiversität und ein Sonderpreis für Hanfpapier

    So siegte der Naturkosmetikhersteller Privavera Life im Transformationsfeld Biodiversität. Die Jury lobte, dass die Biodiversität nicht nur als festes Ziel in der Unternehmensphilosophie verankert ist, sondern auch den Schwerpunkt des alltäglichen Handelns bildet. So werden beispielsweise Pflanzenstoffe aus Bio-Anbau verwendet und lokale Bauern weltweit unterstützt. Darüber hinaus will das Unternehmen eigenen Angaben zufolge auch das Bewusstsein für seine Markenbotschaft schärfen, indem es verschiedene Seminare, Trainings und Duftreisen zu den Bio-Anbaupartnern anbietet.

    Die Büttenpapierfabrik Gmund wurde für sein Hanfpapier mit dem Sonderpreis Verpackung ausgezeichnet. Hanf bietet eine Reihe ökologischer Vorteile: Die Fasern sind resistenter, können häufiger geerntet und recycelt werden und benötigen keine schädlichen Pflanzenschutzmittel, so der Hersteller. Die Sonderauszeichnung für innovative und nachhaltige Verpackungsideen vergab zum dritten Mal die Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis in Zusammenarbeit mit der Rewe Group.

    Umweltneutral und der Verzicht auf Gewinnmaximierung

    Auch im Wettbewerb des Deutschen Nachhaltigkeitspreises Design konnten Kosmetika die Jury mit ihrem Transformationspotenzial überzeugen. Die Drogeriemarktkette dm gewann einen der Preis für sein umweltneutrales Produktsortiment Pro Climate. Umweltauswirkungen werden hier von Anfang an möglichst geringgehalten und nicht vermeidbare Auswirkungen anschließend mit Hilfe eines Renaturierungsprojektes in Deutschland kompensiert.

    Oyess gewann den DNP Design für seine Lippenpflege, deren Inhaltsstoffe laut eigenen Angaben zu 100 Prozent natürlich, tierleidfrei und zu 95 Prozent Bio-zertifiziert sind. Zudem sind die Produkte frei von Mineralölen, Palmöl und Mikroplastik. Dass die Stifte zu einem vergleichsweise günstigen Preis angeboten werden, wurde dem Hersteller zufolge möglich, weil er auf eine Maximierung der Marge verzichtet, um vielen Menschen ihr Produkt zugänglich zu machen.

    Kein Wasser, kein unnötiges Transportvolumen

    Auch Levy & Frey erhielt einen der Design-Auszeichnungen. Mit seiner Körperpflege in Pulverform entfallen gegenüber herkömmlichen Pflegeprodukten fast 90 Prozent des Volumens, das bei Letzteren in der Regel aus Wasser besteht. Bei der Pulvervariante wird erst zuhause vom Verbraucher Wasser hinzugefügt. Die dazugehörigen Flaschen lassen sich immer wieder verwenden und können somit laut dem Hersteller über 96 Prozent Kunststoffe einsparen.

    Quelle, Foto: Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis

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