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    Label soll nachhaltigen Kaufentscheid ermöglichen

    12.02.21 | 09:00 Uhr

    L'Oréal bietet eigens entwickelte Bewertungsskala für seine Beauty-Produkte

    Mit einer eigenen Kennzeichnung weist L'Oréal künftig den ökologischen und sozialen Fußabdruck seiner Beauty-Produkte aus. Damit will das Unternehmen es seinen Verbrauchern erleichtern, Nachhaltigkeitsaspekte bei ihren Kaufentscheidungen zu berücksichtigen. Das „Produkt Umwelt & Sozial Impact Label“ stuft die Artikel auf einer Skala von A bis E ein. In Frankreich hatte die Gruppe das Label bereits vergangenen Sommer eingeführt. Nun ist es auch in Deutschland erhältlich. Den Auftakt macht die Marke Garnier auf den Websites ihrer Haarpflegeprodukte. Weitere Länder, Marken und Produktkategorien sollen folgen.

    Bewertung nach wissenschaftlicher Methode

    Dem Unternehmen zufolge wurde die Methode zur wissenschaftlichen Bewertung der Umweltauswirkungen eines Produktes von L'Oréal zusammen mit unabhängigen Wissenschaftlern entwickelt. Sie orientiert sich an den europäischen Richtlinien des Product Environmental Footprint (PEF) und basiert auf Wirkungsanalysen des Sustainable Product Optimization Tools (SPOT). Externe Wissenschaftler und unabhängige Prüfer des Bureau Veritas Certification haben sie schließlich bestätigt, so L'Oréal.

    Das Label berücksichtigt 14 planetarische Einflussfaktoren, schildert das Unternehmen. Dazu gehören zum Beispiel Treibhausgasemissionen, Wasserknappheit, Ozeanversauerung oder Biodiversität. Die Auswirkungen auf diese Bereiche werden für jede Phase des Lebenszyklus eines Produkts gemessen und berechnet. Dabei sollen der Gruppe zufolge nicht nur die Beschaffung, die Produktion und der Transport, sondern auch die Nutzung durch den Verbraucher und die Wiederverwertbarkeit der Verpackung berücksichtigt werden.

    Soziale Aspekte berücksichtigt

    Darüber hinaus will das Unternehmen mit seinem Label Informationen zu den sozialen Aspekten eines Produkts bieten. Dazu gehört, dass die Lieferanten die Grundprinzipien der Vereinten Nationen für Arbeitsnormen einhalten, sowie die Anzahl der Lieferanten, die sich zu solidarischer Beschaffung verpflichtet haben, indem sie beispielsweise Menschen, die normalerweise vom Arbeitsmarkt ausgeschlossen sind, Zugang zu Arbeit und einem nachhaltigen Einkommen verschaffen.

    L'Oréal will nach eigenen Angaben mit seiner Methodik auch einen gemeinschaftlichen Ansatz fördern und in den Dialog mit anderen Interessengruppen der Branche treten. Ziel ist es, Methoden zur Kennzeichnung von Produkten zu standardisieren. Das Unternehmen hat daher die vollständige Methodik auf seiner Website veröffentlicht.

    Quelle, Foto: L’Oréal

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