Zur Sprachwahl
Zur Metanavigation
Zur Sucheingabe
Zur den Bannertabs
Zur Hauptnavigation
Zum Inhalt
Mobile Header

    Nachhaltige Verpackungen bringen Imagegewinn

    20.01.21 | 09:00 Uhr

    Marktexperten empfehlen, sich im herausfordernden Markt auf Schwerpunkte zu fokussieren

    Inverto, Tochter der Boston Consulting Group, hat die Herausforderungen und Chancen des Themas nachhaltiger Verpackungen beleuchtet. Unternehmen, die auf nachhaltige Verpackungen umstellen oder den Anteil erhöhen wollen, empfehlen die Marktanalysten, zunächst Schwerpunkte festzulegen und sich dafür einen Marktüberblick zu verschaffen. Denn die Verpackungslösungen variierten in ihrer Art je nachdem, ob der Fokus auf nachwachsenden Rohstoffen, Recyclingfähigkeit oder CO2-Fußabdruck liegen soll. Kostenkalkulationen sollten neben Materialkosten auch Zusatzaufwände berücksichtigen, die etwa durch neue Maschinen entstehen, so Inverto.

    „Wer jetzt investiert, sichert sich zukünftig Wettbewerbsvorteile und Imagegewinn“, sagt Rudolf Trettenbrein, Geschäftsführer Inverto Austria. „Außerdem werden die Preise für herkömmliche Verpackungen durch die geplanten Steuern und Abgaben weiter steigen. Langfristig zahlt sich Nachhaltigkeit also aus.“

    Rund 50 Prozent der Waren künftig umweltschonend verpackt

    Inverto gründet seine Empfehlungen auf einer Studie, für die die Berater Händler, Konsumgüter- und Verpackungshersteller sowie Verbraucher zum Thema nachhaltige Verpackungen befragten. Aktuell beziffern die meisten Händler und Hersteller den Anteil nachhaltiger Verpackungen in ihrem Unternehmen auf maximal 25 Prozent. In fünf Jahren, so die Erwartung, soll mindestens die Hälfte aller Waren umweltschonend verpackt werden. Allerdings beklagt über die Hälfte der Studienteilnehmer auch die hohe Komplexität des Themas. Für international agierende Unternehmen steigt die Herausforderung zusätzlich durch unterschiedliche rechtliche Vorgaben. Rund zwei Drittel der Befragten gaben an, in ihren Einkaufsabteilungen nur über begrenztes Know-how und Kapazitäten zu verfügen.

    Verbraucher würden für Nachhaltigkeit mehr zahlen

    Dass sich der Einsatz jedoch rechnen könnte, belegt Inverto mit seiner Verbraucherbefragung. Dieser zufolge würden 72 Prozent der Teilnehmer einen Preisaufschlag von mindestens zehn Prozent akzeptieren, wenn ein Produkt nachhaltig verpackt ist. Für knapp 30 Prozent wäre sogar eine Steigerung von über 20 Prozent annehmbar. Im Gesamtergebnis zeige sich damit, dass Hersteller und Händler durchaus die Möglichkeit haben, höhere Kosten an die Verbraucher weiterzugeben, wenn sie die Preissteigerung glaubwürdig begründen könnten, sagt Inverto.

    Quelle: Inverto, Foto: Adobe Stock / Goffkein

    Artikel & Redaktionsarchiv

    Geben Sie hier Ihren Suchbegriff ein.

    Impressum| Datenschutz © Leipziger Messe 2021. Alle Rechte vorbehalten