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    dvi: Das Verpackungsrecycling ist ein Erfolg

    30.11.20 | 09:00 Uhr

    Die Wiederverwertungsquoten steigen – und sollen zu noch mehr Rezyklateinsatz führen

    Das Deutsche Verpackungsinstitut (dvi) sieht das Verpackungsrecycling auf einem guten Weg. Nun seien das Erweitern des Rezyklateinsatzes und das Erstellen von Ökobilanzen wichtige Treiber für die weitere Entwicklung.

    Das Institut nimmt dabei Bezug auf den Jahresbericht von Umweltbundesamt und Stiftung Zentrale Stelle Verpackungsregister. Die dort veröffentlichten Quoten für die stoffliche Wiederverwertung seien seit Inkrafttreten des Verpackungsgesetzes deutlich gestiegen und überträfen die Prognosen.

    Mehr Unterstützung durch die Politik

    „Zwischen 80 und 90 Prozent der über das duale System eingesammelten Verpackungen gehen heute in die stoffliche Verwertung“, sagt Kim Cheng, Geschäftsführerin des dvi. Bei Kunststoff konnte die Wiederverwertung um gut 50 Prozent gesteigert werden. Für die Zukunft gelte es nun, den Einsatzbereich von Rezyklat auszudehnen. Dafür fordert die dvi-Geschäftsführerin mehr Unterstützung durch Politik und Regulierer. Vor allem im Bereich der Lebensmittelverpackung „können wir kreislauftechnisch ein wirklich großes Rad drehen, wenn die nötigen Zertifizierungen und Freigaben erfolgen“, sagt Cheng. Um das Aufkommen an rPET für Lebensmittelkontaktmaterial zu erhöhen, sei es aus Sicht des dvi sinnvoll, „dafür zu sorgen, dass Material aus PET‐Einwegflaschen nicht in Textilien landet. Zudem sei die Erweiterung der Pfandpflicht auf PET‐Schalen für Eier, Obst, Gemüse oder Backwaren eine Überlegung wert.

    Keine Scheu vor faktenbasierten Ökobilanzen

    Darüber hinaus fordert das dvi klare und neutrale Ökobilanzen bezüglich des Verpackungsaufkommens im Onlinehandel und der Abwägung zwischen Mehrweg‐ und Einwegverpackungen. „Auch Mehrwegverpackungen müssen eingesammelt, gereinigt und transportiert werden“, so Cheng. „Die Frage, ob Einweg oder Mehrweg nachhaltiger ist, sollten wir über transparente und faktenbasierte Ökobilanzen treffen. Wer nachhaltigen Fortschritt will, darf die neutrale Analyse und ihre faktenbasierten Ergebnisse nicht scheuen.“

    Quelle: dvi, Foto: Adobe Stock / kyrychukvitaliy

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