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    Marken sollen Wohlfühlmomente schaffen

    20.11.20 | 09:00 Uhr

    In Zeiten der Pandemie können Produkte fester Bestandteil von Pflegeritualen werden

    Die Marktforscher von Mintel haben auf Basis ihrer Studien Erkenntnisse über Verbraucherbedürfnisse hinsichtlich Pflegemarken während der Pandemie zusammengestellt.

    Wichtigster Hinweis der Berater ist dabei, dass Marken ihre Produkte zum Bestandteil der täglichen Pflegeroutine ihrer Zielgruppen machen können. Insbesondere in der derzeitigen Phase von Quarantäne und des „Zuhausebleibens“ strebten Verbraucher nach Wohlfühlmomenten, mit denen sie sich belohnten, wiederbelebten oder erfrischten. Gerade jüngere Verbraucher verwendeten mehr Zeit darauf, um sich zum Beispiel in einem ausgedehnten Bad vom Stress des Pandemie-Alltags zu erholen und ihre Sinne anzuregen. Markenherstellern empfehlen die Marktforscher daher, diese Pflegerituale mit Produkten zu bereichern, welche den Körper anregen, die Stimmung verbessern und damit Ängste abmildern können.

    Hanf wird gefragter Inhaltsstoff

    Im Zuge dessen sei auch die Nachfrage nach Produkten mit Cannabidiol (CBD) als Inhaltsstoff gestiegen. CBD ist ein nicht psychoaktives Cannabinoid aus dem weiblichen Hanf. Über die letzten Monate seien entsprechende Körperpflegeprodukte vermehrt auf den Markt gekommen. Die USA, Großbritannien und Deutschland könnten einen Zuwachs vor allem von Hanföl-Produkten im Pflegesegment verzeichnen.

    Authentische Empfehlungen gesucht

    Schließlich verweist Mintel auch auf die wirtschaftlichen Folgen, welche die Corona-Pandemie mit sich bringt. So seien derzeit verstärkt Marken gefragt, welche erschwingliche Produkte im mittleren bis unteren Preissegment anbieten. Um dabei Verbrauchern ein sicheres Gefühl zu geben, sich für ein wirkungsvolles Produkt zu entscheiden, hätten soziale Medien an Bedeutung gewonnen. Insbesondere für die Generation Z in den USA, so Mintel, sei die Videoplattform TikTok zu einer gefragten Anlaufstelle für als authentisch empfundene Empfehlungen sogenannter „Skinfluencer“ geworden. Zu letzteren gehört beispielsweise Hyram Yarbro, der mit 5 Millionen Followern von der New York Times schon als „Gen Z whisperer“, als „Generation-Z-Flüsterer“ bezeichnet wurde.

    Quelle: Mintel, Foto: Adobe Stock/ FotoHelin

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