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    Pierre Fabre trennt sich von zwei Marken

    12.11.20 | 09:00 Uhr

    Elancyl und Galenic gehören nun zu einem spanischen und einem chinesischen Unternehmen

    Die französische Pharma- und Kosmetik-Gruppe Pierre Fabre hat sich von zwei seiner Pflegemarken getrennt. Damit will der Konzern nach eigenen Angaben sein Hautpflege-Geschäft verstärkt auf medizinisch ausgerichtete Marken konzentrieren.

    Elancyl wird spanisch

    Die auf Anti-Cellulite-Produkte aus pflanzlichen Wirkstoffen spezialisierte Marke Elancyl geht an das spanische Pharma-Unternehmen Cantabria Labs. Laut der Übernahme-Vereinbarung sollen letzere die Marke international ausbauen. Laut Pierre Fabre erzielte Elancyl 2019 einen Umsatz von 9,8 Millionen Euro und ist in 20 Ländern am Markt, in einigen südeuropäischen davon führend. Mit der Übernahme will Cantabria nach eigener Aussage seine Position als führender europäischer Anbieter von Gesundheitsprodukten für die Haut festigen.

    Galenic geht – nicht ganz – nach China

    Die pharmazeutische Hautkosmetik-Marke Galenic gehört künftig zum Portfolio des noch jungen chinesischen Beauty-Unternehmens Yatsen. Pierre Fabre wird jedoch weiterhin eine Minderheitsbeteiligung von 10 Prozent an einer neu gegründeten Tochtergesellschaft halten. Galenic gilt heute als eine ikonische Marke der Premium-Kosmetik. Firmengründer Pierre Fabre entwickelte sie in den späten 1970er-Jahren. Yatsen gibt an, die Präsenz der Marke in Europa fortführen zu wollen. Darüber hinaus will das Unternehmen sie in China sowie in weiteren asiatischen Märkten einführen. Die Herstellung und Entwicklung der Produkte soll weiterhin durch Pierre Fabre erfolgen.

    Pierre Fabre erzielte nach eigenen Angaben im letzten Geschäftsjahr mehr als 2,4 Milliaden Euro in über 130 Ländern. Die Kerngeschäfte der Gruppe sind Medizinische Pflege und Dermo-Kosmetik. Zu letzteren gehören unter anderem die Marken Eau Thermale Avène, Ducray und René Furterer.

    Quelle, Foto: Pierre Fabre

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