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    Auswirkungen von Blaulicht auf die Haut

    07.09.20 | 09:00 Uhr

    Effekte von blauem Licht kaum bekannt – klinische Untersuchungsmethode zum Schutz der Haut vor Blaulicht

    Zwei von drei Menschen (rund 64 Prozent) sind sich der Auswirkungen von blauem Licht auf die Haut nicht bewusst, so Unilever. Laut Daten des Unternehmens verbringt etwa 60 Prozent der Bevölkerung mehr als sechs Stunden am Tag vor technischen Geräten. Fünf Arbeitstage können so denselben Einfluss auf die Haut haben wie ein 25-minütiger Aufenthalt in der Mittagssonne ohne Sonnenschutz.

    Blaulicht schadet der Haut und stört die innere Uhr

    Das blaue Licht, das Bildschirme ausstrahlen, schadet nicht nur der Haut, sondern stört außerdem die innere Uhr, so Unilever. Blaulicht dringt in tiefere Hautschichten ein als UV-Licht. Es durchdringt sowohl die Epidermis als auch die Dermis. Laut Unternehmensangaben sorgt es so für eine sofortige und bleibende Hautpigmentierung. Die Strahlung führt zudem zu einer verringerten Melatoninproduktion, einem erhöhten Stresshormonspiegel sowie eine Reizung der Nerven, berichtet Unilever.

    Samantha Tucker-Samaras, Global Vice President Science & Technology, Beauty & Personal Care, erklärt: „Es ist sehr wahrscheinlich, dass sich die Dosis an blauem Licht erhöht hat. Weil sich viele persönliche Treffen in Online-Meetings verlagern, verbringt ein Großteil der Beschäftigten, die eigentlich in Büros arbeiten würden, mehr Zeit vor Bildschirmen. Daher sollten Verbraucher gezielt nach Hautpflegeprodukten suchen, die Antioxidationsmittel, Nicotinamid und Zinkoxid enthalten.“

    Amorepacific: Klinische Untersuchungsmethode zum Schutz der Haut vor Blaulicht

    Amorepacific hat nach eigenen Angaben erstmals eine klinische Methode erarbeitet, um den Schutz der Haut vor blauem Licht zu untersuchen. Ein entsprechendes Gerät wurde unter dem leitenden Wissenschaftler Jo Hong-li im unternehmenseigenen Entwicklungszentrum für Hautpflege und klinische Untersuchungen entwickelt, so Amorepacific. Die neue Apparatur erzeugt blaues Licht im gleichen Wellenlängenspektrum, wie es auch von Smartphones oder Fernsehgeräten ausgestrahlt wird. So kann das künstliche Licht imitiert werden, dem die Verbraucher tagtäglich ausgesetzt sind. Außerdem kann mit dem Gerät nach Angaben des Unternehmens die Intensität und Bestrahlungsdauer eingestellt werden, um genauere klinische Untersuchungen von Hautschäden durch das regelmäßige Einwirken von Blaulicht durchführen zu können.

    Quelle: Unilever, Amorepacific, Foto: Adobe Stock/lenets_tan

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