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    Marketing an Millennials in der heutigen Zeit

    13.05.20 | 09:00 Uhr

    Mintel benennt Auswirkungen der Corona-Krise auf das Verbraucherverhalten von deutschen Millennials

    In einem neuen Trendbericht führt das Marktforschungsunternehmen Mintel auf, welche Treiber das Verbraucherverhalten der deutschen Millennials bestimmen und welche Auswirkungen die Corona-Krise auf diese Zielgruppe hat. Zudem wird erläutert, welche Chancen sich daraus für Unternehmen ergeben.

    Mentales Wohlbefinden im Fokus

    Laut Mintel sind es Millennials, die dem Gefühl des Alleinseins besonders ausgesetzt sind. Die Corona-Krise könnte diesen Zustand verstärkt haben. Durch den Lockdown mussten auch die Millennials zu Hause bleiben und konnten weder Freunde noch Familie treffen. Sie hatten nur die Möglichkeit, digitale Hilfsmittel zu nutzen, um Kontakte aufrechtzuhalten. Nach Angaben von Mintel haben 29 Prozent der befragten Millennials mehr Zeit mit Videoanrufen verbracht. Deshalb teilt das Marktforschungsunternehmen mit, dass Marken Gemeinschaften rund um Freizeitaktivitäten schaffen könnten, in denen sich die Gen Y als Teil einer Gruppe fühlt. Laut Mintel könnten dabei auch Produkte präsentiert und somit Verbraucher angesprochen werden.

    Wichtige Themen: Diversität und Gleichstellung

    Mintel beschreibt, dass deutsche Millennials eine heterogene, multikulturelle Generation sind, die sich durch unterschiedliche ethnische Zugehörigkeiten und diverse religiöse Ansichten auszeichnet. Daher seien für viele Millennials Diversität und Geschlechtergleichstellung wichtige Themen. Dabei werden traditionelle Geschlechterrollen und Familienkonzepte infrage gestellt. Zum Beispiel gaben 24 Prozent der weiblichen Millennials ohne Kinder in der Umfrage an, keinen Kinderwunsch zu hegen. Mintel berichtet, dass Marken ihr Engagement für Gleichheit und Diversität zum Ausdruck bringen müssen, um Millennials zu begeistern. Unternehmen fällt, so Mintel, beim Abbau überholter Stereotypen eine wichtige Rolle zu.

    Erlebniskultur vor materiellem Konsum

    53 Prozent der befragten Millennials gibt eher Geld für Erlebnisse als für materiellen Besitz aus. Die Covid-19-Pandemie hat allerdings einen großen Einfluss darauf. Als Folge des Lockdowns haben 34 Prozent der Millennials mehr Geld für traditionelle Zeitvertreibe ausgegeben. Mintel gibt an, dass Einzelhändler und FMCG-Marken, die ihre Produkte mithilfe von Erlebnissen positionieren, auf sich aufmerksam machen können. Erlebnisse können nicht nur das Markenbewusstsein steigern, sondern auch spezielle Produkte bzw. deren Launch im Geschäft oder Out-of-Home bewerben, so Mintel.

    Quelle: Mintel, Foto: Adobe Stock / DisobeyArt

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