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    Gebündelte Expertise für eine nachhaltige Zukunft

    08.05.20 | 09:00 Uhr

    BASF und Security Matters arbeiten gemeinsam an Verbesserung der Kunststoffkreislaufwirtschaft

    BASF und Security Matters haben eine verbindliche Entwicklungsvereinbarung unterzeichnet, um Lösungen für die Rückverfolgbarkeit und Zirkularität von Kunststoffen zu entwickeln. In einer gemeinsamen Pressemitteilung kündigten beide Firmen an, im Rahmen der Vereinbarung ihre Forschungs- und Entwicklungskapazitäten und erforderlichen Ressourcen zu bündeln.

    Bisherige Probleme des Kunststoffrecyclings

    Generell tragen Kunststoffe – so BASF und Security Matters – mit ihren Eigenschaften und bei richtiger Anwendung zwar zu einer nachhaltigeren und ressourcenschonenderen Zukunft bei. Bei den aktuell üblichen Methoden – wie dem mechanischen Recycling – verliert der recycelte Kunststoff jedoch aufgrund von Polymerabbau und Restverunreinigungen im Vergleich zu Neukunststoff seine mechanischen Leistungseigenschaften und seine Qualität. Zudem sei die Recycling-Infrastruktur preisintensiv, kompliziert und in vielen Teilen der Welt nicht vorhanden.

    Wissen im Doppelpack

    Mit ihrer Zusammenarbeit planen BASF und Security Matters, gemeinsam gegen die Probleme beim Kunststoffrecycling vorzugehen. Während das australische Softwareunternehmen Security Matters seine Technologie zur Verfügung stellt, um die physische und digitale Nachverfolgung des geschlossenen Recyclingkreislaufs zu ermöglichen, steuert BASF vor allem seine Erfahrungen auf dem Gebiet der Kunststoffadditive bei.

    Track-and-Trace-Lösungen

    Geplant ist unter anderem die Bereitstellung einer Track-and-Trace-Lösung durch Security Matters, welche physische Objekte mit einem unveränderbaren Barcode auf chemischer Basis markiert und sie mit einem digitalen Zwilling verbindet. Laut dem australischen Unternehmen hält der Barcode Herstellungs- und Recyclingprozessen stand, ohne das Aussehen oder die Leistung des Objekts zu verändern. Mit Hilfe der Technologie werden durch den Strichcode eine Vielzahl von in den Kunststoff eingebetteten Informationen erfasst, die zum Schließen des Kunststoffkreislaufs verwendet werden.

    Quelle: BASF, Foto: Adobe Stock / SimpLine

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