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    TU Freiberg forscht an naturbasierten Mikropartikeln

    16.10.19 | 09:00 Uhr

    Die Hochschule widmet sich der Entwicklung biologisch abbaubarer Kosmetikzusätze

    An der Technischen Universität Freiberg wird in Zukunft an der Entwicklung naturbasierter Mikropartikel geforscht. Ziel dabei ist es, Angaben der Institution zufolge, ein neues Herstellungsverfahren für die Inhaltsstoffe zu entwickeln, die besonders in Kosmetika häufig zum Einsatz kommen.

    Mikroplastik: Ein Wachsendes Umweltproblem

    In den letzten Jahren hat die umweltschädliche Wirkung von sogenanntem Mikroplastik stark an Aufmerksamkeit gewonnen. Es handelt sich um winzige Partikel, die zum Beispiel in Shampoos oder Peelings als Inhaltsstoffe vorzufinden sind. Nach der Nutzung werden sie nicht zersetzt, sondern geraten über das Wasser in die Meere oder andere Ökosysteme. Dort kontaminieren sie potenziell Flora und Fauna, mit Langzeiteffekt.

    Gemeinsames Forschen nach einer Alternative

    Die TU Freiberg hat sich nun unter anderen mit der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz und der TU München zusammengetan, um eine umweltfreundliche Alternative zu den Inhaltsstoffen aus Plastik zu entwickeln. Ziel ist es dabei, mithilfe eines neuen Verdüsungsverfahrens, biologisch abbaubare Mikropartikel herzustellen, die keine Überreste in der Natur zurücklassen.

    Konzeption eines alternativen Herstellungsverfahrens

    Bei dem Verfahren, das zurzeit innerhalb des Projekts konzipiert wird, soll ein biologisches Ausgangsmaterial aufgeschmolzen werden. Im nächsten Schritt soll die Schmelze dann mithilfe der Einfuhr von Gas durch eine Düse gedrückt werden. So soll die Masse in kleine Tröpfchen zerfallen, die dann als Ersatz für Mikroplastik in der Herstellung von Kosmetikprodukten eingesetzt werden können.

    Quelle: TU Freiberg, Foto: Adobe Stock/ dottedyeti

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