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    Vier Trends prägen die Beauty-Industrie bis 2025

    14.12.15 | 07:28 Uhr

    Verbraucher erwarten nachweisbar wirksame, Energie liefernde und umweltschonend hergestellte Kosmetikprodukte

    Ein zunehmend digital gestützter Alltag, das Bewusstsein für die Endlichkeit von Naturressourcen und der eigenen körperlichen Leistungsfähigkeit veranlasst weltweit immer mehr Menschen dazu, ihren Lebensstil zu verbessern. Diese Entwicklung spiegelt sich auch in den Schönheitstrends der kommenden zehn Jahre wider, die das Marktforschungsunternehmen Mintel ermittelt hat. Die Beauty und Personal Care Analysten haben vier zentrale Themen identifiziert, auf die sich Kosmetikmarken einstellen sollten.

    Trend 1: Übermensch

    Selbstbeobachtung und die Kontrolle über Gesundheit und das eigene Wohlbefinden werden für Konsumenten wichtiger. So erwarten sie auch von Kosmetikprodukten und Beauty-Geräten messbare Ergebnisse. Laut Vivienne Rudd, Director of Insight, Beauty und Personal Care bei Mintel, seien virtuelle Spiegel und Echtzeitvisualisierung, die die Wirkung von Kosmetikprodukten für Haut und Haar unmittelbar aufzeigen der nächste Schritt.

    Zudem verwandeln tragbare Technologien wie Smartwatches das Badezimmer zunehmend in ein Labor. Verbraucher können dank intelligenter Technologien ihre individuellen Pflegebedürfnisse selbst diagnostizieren und sich so maßgeschneiderte Kosmetika zusammenstellen. Mintel zufolge würden beispielsweise 48% der Sonnenschutzanwender im Großbritannien Hautveränderungen gerne mit einer App kontrollieren können.

    Trend 2: Wasser ist der neue Luxus

    Naturschutz und Nachhaltigkeit sind Themen, die sich auch in der Entwicklung und Produktion von Kosmetik weiter durchsetzen, da auch Verbraucher mehr Wert darauf legen, möglichst bewusst und sparsam mit natürlichen Ressourcen umzugehen. Wie die Marktforscher feststellen, würde ein Drittel der britischen Konsumenten in Vorrichtungen investieren, die helfen Wasser und Strom zu sparen. 27% geben zudem an, dass sie bewusst Wasser sparen oder es wiederverwenden. Kosmetik, die mit weniger Wasser oder aus alternativen Wasserressourcen hergestellt werden, könnte in den kommenden Jahren den Markt erobern, betonen die Analysten.

    Trend 3: Energielieferanten

    Kosmetikprodukte, die mehr Energie versprechen, werden künftig ebenfalls stark nachgefragt sein. Die Schnelllebigkeit der modernen Gesellschaft wirkt sich verstärkt auf die körperliche Aktivität aus. Wie das Marktforschungsunternehmen berichtet, stehen in den USA Müdigkeit und Erschöpfung an zweiter Stelle der Gesundheitsprobleme. 79% der britischen Erwachsenen geben an, dass sie nicht genug Energie haben und dieses Gefühl unangenehm für sie ist.

    „Es wird bereits fieberhaft an energiesteigernden Produkten geforscht, vor allem im Bereich der Haut- und Haarpflege. Es ist zu erwarten, dass mehr Hersteller von Haarpflege Produkte auf den Markt bringen, die die Struktur und Lebensdauer der Haare durch Stimulierung der Zellenergie verbessern. Zudem wird es eine neue Generation von dekorativen Kosmetika geben, die den Energiehaushalt der Haut und ihr äußeres Erscheinungsbild aufpolieren wird“, erklärt Vivienne Rudd.

    Trend 4: Küchenkosmetik

    Laut Mintel geben 57% der US-amerikanischen Konsumenten an, natürliche und organische Kosmetik zu kaufen, da diese nicht mit unnötigen Chemikalien versetzt sind. Parallel zur wachsenden Nachfrage nach Naturkosmetik steigt auch das Interesse der Konsumenten an selbst hergestellten Produkten. Der Wunsch nach mehr Kontrolle über die Inhaltsstoffe von Kosmetik treibt Mintel zufolge den Trend zur Do-It-Yourself-Kosmetik aus der heimischen Küche.

    Vivienne Rudd sieht in Zukunft Kosmetikunternehmen, die Kosmetikboxen zur Eigenherstellung von Pflegeprodukten vermarkten: „Traditionelle Haushaltsmittelchen werden allmählich zum Mainstream, da immer mehr Verbraucher ihre eigenen Schönheits- und Körperpflegemittel zusammenstellen. Kosmetikmarken müssen künftig ihren Fokus auf handwerkliche Herstellungsverfahren richten, gleichzeitig aber auch eine unkomplizierte Herstellung für Verbraucher zu Hause möglich machen. Vor dem Hintergrund des wachsenden Interesses an einem natürlicheren Lebensstil werden Verbraucher zunehmend in den Entwicklungsprozess eingebunden, um die Rezepturen von Schönheits- und Körperpflegeprodukten transparenter zu machen.“

    Quelle: Mintel, Foto: lily - Fotolia

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