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    Bedarf an innovativen Kosmetikverpackungen steigt

    07.11.16 | 08:29 Uhr

    Prognose: Globaler Markt für Kosmetikverpackungen wächst bis 2024 jährlich um mehr als vier Prozent

    Nach Einschätzung des US-amerikanischen Marktforschungsinstitutes Transparency Market Research wird der globale Markt für Kosmetikverpackungen bis 2024 um jährlich 4,4 Prozent wachsen. Lag der Marktwert 2015 noch bei 23 Milliarden US-Dollar, so soll er 2024 insgesamt 33 Milliarden umfassen.

    Innovative und ansprechende Verpackungen im Trend

    Die Marktforscher stellten fest, dass Innnovation bei Kosmetikverpackungen ein entscheidender Erfolgsfaktor sei. Im Hinblick auf das Marketing, den Verkauf und die Markenbekanntheit werde aber auch ein ansprechendes Design von Kosmetikherstellern geschätzt. Ein Beispiel hierfür seien die mit einem 3D Drucker hergestellten Flakons von Rouge Louboutin sowie die luftlosen Spender von Albéa. Als weitere Marktführer nennt Transparency Market Research Gerresheimer, Amcor und Quadpack.

    Verpackungshersteller profitieren vom steigenden Bedarf an Kosmetik

    Der Markt für Kosmetikverpackungen profitiere laut Transparency Market Research hauptsächlich vom steigenden Bedarf an Kosmetikprodukten. Die Verbraucher seien zunehmend an der Verbesserung ihres äußeren Erscheinungsbildes interessiert und die Weltbevölkerung werde immer älter – als Treiber des Marktwachstums nennen die Experten darum unter anderem den rasant wachsenden Markt für Anti-Aging Produkte.

    Aber auch die steigende Nachfrage bei Kosmetikprodukten für Männer, insbesondere bei Deodorants und Parfüms, werde nach Angaben der Marktforscher das Marktwachstum bis 2024 beschleunigen. Einen positiven Einfluss habe zudem der Online-Handel, der den Verkauf von Kosmetikprodukten steigere.

    Kunststoff als wichtigstes Verpackungsmaterial

    Als Verpackungsmaterial sei Kunststoff nach wie vor Spitzenreiter. Das Marktforschungsunternehmen geht davon aus, dass sich bis 2024 auch nichts daran ändert. Zum Ende des Jahres 2016 soll der der Anteil der Kunststoff-Verpackungsindustrie an den Erträgen des gesamten Marktes bei 56,3 Prozent liegen.

    Schwankende Rohmaterialienpreise hemmen den Gewinn

    Problematisch für den Markt seien nach Angaben von Transparency Market Research die schwankenden Preise für Rohmaterialien wie Kunststoff, Papier, Glas und Metall. Oft reduziere sich dadurch die Gewinnspanne der Verpackungshersteller. Ein weiterer Nachteil für Verpackungshersteller: Insbesondere im Bereich Metall und Glas erlebe der Markt eine Sättigung an Zulieferern. Für Verpackungshersteller werde die günstige Beschaffung von Rohmaterialien damit zunehmend schwieriger.

    Quelle, Transparency Market Research, Foto: Fololia, planet Earth

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