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    Nachhaltigkeit von Verpackungen besser vermitteln

    26.07.21 | 08:00 Uhr

    Neue Studie: Verbraucher wollen klare Informationen über Herstellung, Material und Recycling

    Verbraucher wünschen sich beim Einkauf Informationen über die Nachhaltigkeit von Verpackungen. Das hat die zweite Ausgabe der Studie Nachhaltige Produktverpackungen der globalen Strategie- und Marketingberatung Simon-Kucher & Partners ergeben. Sie ermittelte im Mai/Juni dieses Jahres im Rahmen einer repräsentativen Onlinebefragung die Einstellung und Zahlungsbereitschaft von Endverbrauchern hinsichtlich nachhaltiger Verpackungen.

    Am besten direkt auf der Verpackung informieren

    Generell bevorzugt demnach knapp ein Drittel der Verbraucher Produkte mit nachhaltiger Verpackung. Dabei wünschen sich 66 Prozent der Befragten laut Studie die Informationen zur Nachhaltigkeit direkt auf der Verpackung; 20 Prozent bevorzugen Angaben am Supermarktregal beziehungsweise in der Produktbeschreibung im Onlineshop. Knapp ein Drittel setzt auch auf unabhängige Zertifikate und Labels, wobei das Zertifikat „Blauer Engel“, das unabhängige Umweltzeichen der Bundesregierung, die stärkste Wirkungskraft zeigt.

    „Unsere letzte Umfrage im März hat offenbart, dass sich nur elf Prozent der Konsumenten überhaupt gut informiert fühlen“, sagt Dr. Daniel Bornemann, Partner und Experte für Paper & Packaging bei Simon-Kucher & Partners. „Diese Wissenslücke gilt es zu füllen. Die Ergebnisse der aktuellen Befragung machen deutlich, dass Papier- und Verpackungshersteller den Mehrwert ihrer nachhaltigen Produkte klar kommunizieren müssen.“ Am besten solle dies so direkt wie möglich erfolgen, also auf der Verpackung und am Point of Sale, so Bornemann.

    CO2-Bilanz der Verpackung nicht von Interesse

    Inhaltlich sind laut Studie verschiedene Faktoren von Interesse für die Verbraucher. Informationen zur Recycelbarkeit der Verpackung sind dabei ebenso wichtig wie die Angabe von fairen Produktionsbedingungen (jeweils 37 Prozent). Auch die biologische Abbaubarkeit (35 Prozent) und die Materialherkunft (29 Prozent) sind von Bedeutung, heißt es weiter. Die CO2-Bilanz wird dagegen nur von wenigen mit der Verpackung in Verbindung gebracht (18 Prozent).

    Quelle: Simon-Kucher & Partners, Foto: Adobe Stock, #144052148

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