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    Dr. Wolff bleibt „auf Kurs“

    10.05.21 | 09:00 Uhr

    Die Gruppe kommt mit bedarfsgerechten Produkten gut durch die Krise

    Die Bielefelder Dr. Wolff Group hat das Geschäftsjahr 2020 mit einem Umsatz von 341,1 Millionen Euro abgeschlossen. Nach eigenen Angaben entspricht dies einem Plus von knapp neun Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im ersten Quartal 2021 konnte das Unternehmen diesen Kurs fortführen, heißt es weiter.

    Corona bestimmt das Angebot

    Einen Grund für seine positive Entwicklung sieht der Hersteller bei Produktentwicklungen, welche schnell eine große Nachfrage bedienen konnten. So brachte er nach eigenen Angaben zu Beginn der Pandemie binnen weniger Tage ein Hand-Desinfektionsgel zur Marktreife. Ende 2020 folgten die wissenschaftliche Bestätigung einer begrenzt viruzid wirkenden Handcreme, ein Hand-Desinfektionsgel, das die Hände ohne Wasser und Seife reinigt, sowie ein Hand-Gel in Reisegröße, das ebenfalls als Biozidprodukt gelauncht wurde.

    Schwieriger war das Kosmetikgeschäft. Die Bereiche Haar und pflegende Kosmetik wiesen trotz zweier Lockdowns, die zu insgesamt acht Wochen geschlossener Friseur- und Kosmetiksalons führten, ein gleichbleibend stabiles Geschäft auf. Die Sparte der dekorativen Kosmetik dagegen litt unter der Pandemie und verzeichnete ein Minus, so das Unternehmen.

    Kosmetikbereiche entwickeln sich unterschiedlich

    Die Pflegemarke Alcina – mit 40,9 Millionen Euro bei einem Anteil am Unternehmensumsatz von 12 Prozent – konzentrierte sich auf Produkte, die von Verbrauchern und Salons in der Pandemie besonders nachgefragt wurden. So war es dem Unternehmen zufolge das Ziel, durch Videos und digitale Angebote B2B-Kunden in Bereichen wie Salonführung oder handwerkliche Fortbildung zu unterstützen. Für Endverbraucher bediente die Marke die gestiegene Nachfrage nach pflegenden Haartönungen erfolgreich mit der Color Gloss & Care-Serie. Der Friseur kann neben der Farbbehandlung im Salon dem Kunden Farbauffrischungen für zu Hause anbieten, womit dieser einen ausgefallenen Friseurbesuch überbrücken kann.

    In der Dekorativen Kosmetik dämpften Homeoffice und „Daheimbleiben“ die Nachfrage. Das Tragen von Mund- und Nasenschutz rückte die Augen in den Fokus, was das Unternehmen mit neuen Kajalstiften, Lidschatten und Brow-Mascara bediente. Lippen- und Farbprodukte haben es hingegen seit 2020 schwerer.

    Gebremste Entwicklung in Europa

    Für das neue Jahr ist die Gruppe verhalten optimistisch. Während nach ihren Angaben eine Normalisierung des Asien-Geschäftes zu verzeichnen ist, schätzt sie die Entwicklung in Europa als zäher ein. Für das zweite Quartal erwartet der geschäftsführende Gesellschafter Eduard R. Dörrenberg daher einen gebremsten Verlauf des Geschäfts, wohingegen die Gruppe im ersten Quartal noch ein Plus von drei Prozent erzielen konnte.

    Quelle, Foto: Dr. Wolff

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